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Die wichtigsten Facts zur Pollenallergie (Heuschnupfen).

 


Was ist Heuschnupfen?

Die «Pollenallergie» wird in der Umgangssprache oft als «Heuschnupfen» bezeichnet. Es handelt sich um eine allergische Erkrankung, deren Veranlagung meist vererbt wird. Der Organismus reagiert auf einen eigentlich harmlosen Stoff: das Allergen - in diesem Falle auf das Protein der Pollen. Pollenkörner (oder Blütenstaub) dienen zur natürlichen Befruchtung der Pflanzen. Man unterscheidet zwischen insekten- und windbestäubten Pflanzen, wovon letztere für die Pollenallergie verantwortlich sind.

Wie häufig kommt Heuschnupfen vor?
Heuschnupfen ist die häufigste allergische Erkrankung unserer Breitengrade. Er tritt kaum vor dem dritten Lebensjahr auf, am meisten jedoch im Schulalter und später. Bis zu 19% der Schweizer Bevölkerung (rund 1,4 Mio) sind auf Pollen allergisch.

Wie entsteht Heuschnupfen?
Durch das Einatmen oder den direkten Kontakt mit den in der Luft vorhandenen Pollen schwillt die Bindehaut der Augen und die Schleimhaut der Nase an. Das aus Gewebemastzellen freigesetzte Histamin führt zu Juckreiz. Durch Kratzen und Reiben verstärkt sich die Schwellung und die Schleimhäute entzünden sich.